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death head butterfly

polyporus

young bird

arum italicum

viburnum tinus

lemon tree

Schmetterlinge

Dies ist eine sehr große aber nicht sehr schöne Motte aus Afrika, die sich im Sommer 2006 verirrt hatte. Die Sorte benötigt tropische Bedingungen zum Vermehren, aber die ausgewachsenen Tiere legen große Distanzen zurück und sind manchmal in meditteranen Gebieten, wo sie sogar Eier legen, zu beobachten. Diese Eier schlüpfen aber nie.

Jedes Jahr gibt es endlos viele wunderschöne Schmetterlinge, leider in 2006 auch Heerscharen von Schmetterlingsraupen die aus der Familie der 'Lymantria' stammen und die meditteranen Eichenbäume regelrecht leerfrasen. Ganze Gegenden standen ohne Blätter. Glücklicherweise brauchte die Natur zur Regeneration nicht mehr als 6 Wochen. Dieses Phänomen ist einmal in 6-8 Jahre zu beobachten und beschafft den Eichen frisches Laub..

Pilze

Der Klimawandel hat die Zeiten in den die Pilze wachsen total verändert. Auf dem Foto sieht man einen wahrscheinlich jahrealten 'polyporus', der harte Zeiten verträgt. Der 'cantharellus' (Pfifferling), der meistens spriest im September, gibt es immer weniger da es im Herbst zu wenig regnet. Viele essbare Pilze - die 'Boletus' oder Steinpilze - kommen erst in Dezember, ebenso wie der große Parasolpilz 'macrolepiota procera' und der auch eßbare "armillaria mellea' oder Hallimash. In 2010 gab es sogar viele "amanita cesarea", zum ersten Mal in 15 Jahre.Aber es gibt auch wenige schmackhafte Sorten: Ein hier einheimischer Pilz, der giftige, hell-orange Omphtalotus Olearius (Öltrichterpilz) wird ein einziges Mal für ein Riesen-Pfifferling angesehen: die Mahlzeit endet dann im Krankenhaus.

Vögel

Nach seinem ersten Flug von 3 meter landete dieser Kleine bei uns in die Palme. Sobald das Nest verlassen wird kommt eine neue Familie Kohlmeisen und nistet da. Manchmal wird bis zur Mitte des Sommers gebrutet, wobei es ja ein Wahnsinn sein muß in einer übervölkerten lauten "Wohnung" zu wohnen mit nur einem kleinen Fensterchen....

Das milde Winterwetter bringt Gro
ßmengen Rotkehlchen und andere Kleinvögel, die im Frühling wieder abreisen, sei dann daß die nicht Opfer werden von den vielen Raubvögeln die hier ihr Jagdgebiet haben. Der größte nicht-motorisierte Flieger ist hier der Gänzegeier, mit bis zu 2.50 m. Spannweite, er ernährt sich mit Kadavern von Mäusern bis Schafe.

Botanie

Dieses Bild wurde im Januar gemacht. Es ist eine Sorte 'arum italicum', eine übliche Zimmerpflanze mit einer weiß/gelben Blüte und später karminrote Beeren. In Blumengeschäften wird viel Geld dafür verlangt, hier wächst die Pflanze üppig in den Wäldern.
Im Frühling erscheinen Krokussen und mehrfach blühenden Narzissen, die Zwiebeln stecken manchmal eine halbe Meter tief und überleben so die trockenen Sommermonate.

So reichhaltig blüht hier im Januar der Winterschneeball oder 'viburnum tinus'. Man findet dieser Strauch hier an vielen Stellen. Er erträgt aber auch ein kälteres Klima und fühlt sich wohl als Gartenpflanze in nordlichen Regionen. Er steht hier oft neben Koniferen wie Tuja und Wacholder (Juniperus), die hier ganze Areale bilden.

Ebenfalls einheimisch ist der Erdbeerbaum (Arborus Unedo) , mit ausschlie
ßlich überreif eßbaren Früchten. Man findet sie Einzeln oder in kleinen Gruppen, Lorbeerbäume dagegen bilden an einigen Stellen ganze Wälder.

An offenen Stellen wachsen Kräuter wie Thymian, Oregano, Lavendel, Maggi, Myrthe sowie auch Rosemarin Sträucher, oft angepflanzt als Hag im Gärten. Typisch für Mediterrane Gärten sind Palmen, Agaven und Obstbäume wie Feigen, Granatäpfel, Mandeln und Citrusbäume. Mandarinen und Zitronen gedeihen sogar in der Küstennähe, Orangen und Grapefruit brauchen etwas mehr Schutz, man findet sie hauptsächlich in Stadtgärten.



Erstaunlich was so etwas wie Seife und Zahnpasta bei dem Zitronenbaum bewirken kann. Dieser hier steht in unserem Garten und wird mit "Badezimmer-abwasser" bewässert.
Auch interessant ist die daneben stehende Passionsfrucht oder Maracuja. Ursprünglich aus wärmeren Regionen überlebt sie den Winter hier nur mühsam, aber wenn es im Frühling gelegentlich regnet erzeugt sie Auberginefarbige Früchte woraus sich eine schmakhafte Marmelade machen lässt.